Prävention

Geliebte, wir wollen einander lieben; denn die Liebe ist aus Gott und jeder, der liebt, stammt von Gott und erkennt Gott. Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist Liebe. Niemand hat Gott je geschaut; wenn wir einander lieben, bleibt Gott in uns und seine Liebe ist in uns vollendet.
1 Johannesbrief 4, 7,8,12

Als Kirche ist unser Auftrag das Evangelium Jesu zu verkünden und Gott zu bezeugen, der jeden Menschen annimmt. Der erste Johannesbrief macht deutlich, dass wir diesen Gott nicht schauen können. Wir können ihn und sein Wirken durch unsere Haltung und unser Verhalten aber der Welt anschaubar machen. Beides beschreibt der Johannesbrief mit dem Wort lieben.


Das Lieben beginnt in uns bei unserer persönlichen Haltung gegenüber uns selbst und unseren Mitmenschen und verwirklicht sich in unserem Handeln. Einander lieben setzt voraus, dass in jedem Menschen – unabhängig von Alter oder Geschlecht – Gottes Eben-bild gesehen wird. Es bedingt, dass jedem Menschen mit größter Achtung und Wertschätzung begegnet wird und jedem Respekt zuteilwird. Auch bedingt die Liebe zueinander, dass gerade die Kleinen und Schwachen besondere Aufmerksamkeit und Schutz erhalten.


So wird Gottes Dasein und Wirken unter uns erfahrbar und zeigt jene Ansätze einer Welt nach dem Maßstab Gottes, wie sie Christus in seiner Botschaft vom Reich Gottes verkündet hat.


Seit dem Jahr 2010 sind zahlreiche Fälle von sexualisierter Gewalt gegen Kinder, Jugendliche und schutzbedürftige Erwachsene im Raum von Kirche aufgedeckt worden. Im Pfarrverband setzen wir uns dafür ein, dass solche Fälle nicht passieren und Strukturen geschaffen werden, die Missbrauch verhindern.

 

Schutzkonzept des Pfarrverbands Dietramszell (Klick)

Verhaltenskodex des Pfarrverbands Dietramszell (Klick)

Beratungs- und Beschwerdewege im Pfarrverband Dietramszell (Klick)