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Augenblicke

 Es gibt Augenblicke, in denen mein Herz weit und offen war 
und nicht eng vom Misstrauen und Angst. Es gibt Augenblicke, in denen ich meinen Mitmenschen vorbehaltlos
begegnen und sie annehmen konnte, wie sie sind.

 Es gibt Augenblicke, in denen ich meine engen Grenzen und meine kurze
Sicht hinter mir lassen und über den eigenen Schatten springen konnte.

Augenblicke, in denen ich bei mir selbst und frei war
Augenblicke, die mir neue Kraft gaben.
Augenblicke der Ruhe, die mir wie ein Geschenk vorkamen,
Augenblicke, in denen ich mich angenommen fühlte, so wie ich bin.

Sie durchbrechen die GEISTlosigkeit des Alltags
durch eine Geste – durch ein Lächeln – durch ein Wort – durch eine
Berührung – manchmal auch nur durch einen Gedanken,
und nichts ist mehr so wie es war.

Als wäre auf einmal etwas da gewesen,
als hätte etwas seine Hand über mich gehalten,
als wäre etwas ausgegossen worden über die Welt,
etwas, das geht und kommt, wann es will,
etwas das ich nicht zwingen kann. 

Ich kann nur offen sein dafür, voller Zuversicht, dass sich wieder regt,
wonach ich mich sehne
und mich immer wieder neu dafür begeistere.